Argon Chlor Gasmischer

Gasmischer für Chlor in Argon (Ar/Cl2)
von LT GASETECHNIK:

Beide Gase, Argon (Ar) und Chlor (Cl2) werden dem LT GASETECHNIK Gasmischer in der Gasphase bereitgestellt. Dazu muss das gasförmige Chlor immer auf 5°C über dem Sättigungspunkt gehalten werden. Zusätzlich muss Argon mit einer Temperatur von über 15° verfügbar sein. LT GASETECHNIK kann ebenfalls die Gase auf die erforderlichen Temperaturen Eingangs des Gasmischers erhitzen.

Typische Eingangsdrücke belaufen sich auf 6 bis 10 barg. Um die Temperaturen während des Gasmisch­verfahrens über der Sätti­gungs­temperatur zu halten, wird der mechanische Teil des Gasmischerschranks wärme­isoliert und aktiv auf min. 30°C beheizt, um eine Kondensation von Chlor in den Rohren stromabwärts des Gas­mischers zu verhindern. Gleichzeitig trägt diese Maß­nahme dazu bei, die Bildung von „Chlorbutter“ zu vermeiden.

Am Eingang des Gasmischers erhält jede Gasleitung einen Feinfilter. Feste Partikel, die in den Gasen gelöst sein könnten werden durch diese Filter zu­ver­lässig zurückgehalten.

Der Argon-Druckregler, besteht aus Messing, alle anderen Rohr­leitungen und Armaturen (Mischkammer, Ausblaseleitung für das Gasgemisch sowie alle Anschlüsse) bestehen aus Edelstahl.

Gasmischung

Die Trägergasmenge Argon und die Zumischgasmenge Chlor werden durch MFC (Mass Flow Controller) geregelt, um das gewünschte Mischungs­verhältnis zu erhalten. Ein typisches Mischungsverhältnis ist z. B. 5% Chlor in Argon.
Typische Mischgasvolumina sind abhängig von individuellen Kundenanforderungen und variieren von 1 bis 60 Nm³/h pro Stunde.

Der Gasgemischdruck kann manuell am Auslass des Gasmischers eingestellt werden (z. B. zwischen 3,0 und 4,0 bar).

Regelung der Gemisch-Konzentration

Die Einstellungen für die gewünschte Chlorkonzentration im Gasgemisch werden auf einem Touchscreen eingegeben, das am Steuerungs­teil hinter einer verschließbaren Glastür montiert ist. Das Mischungsverhältnis ist z. B. von 0,5 bis 7,0 Vol% (Cl2 in Ar) einstell­bar.

Auf der Oberseite des mechanischen Teils befindet sich ein zusätzlicher Schrank, der die Steuerung und den Gasanalysator enthält und mit den elektrischen Instrumenten im Inneren des mechanischen Teils verbunden ist.

Der LT Gas Analysator testet die Konzentration von Cl2 in Ar und zeigt diesen Wert auf dem Bildschirm an. Weicht der Messwert vom Sollwert ab, werden die Stellwerte für die Massendurchflussregler entsprechend angepasst.

Diese Art der Regelung wird als Kaskaden-Verhältnis-Regelung bezeichnet. Das Design und die Programmierung ist in jedem Gasmischer proprietäres Eigentum von LT GASETECHNIK:

Die Gasmenge wird durch die Gasentnahmemenge am Auslass bestimmt. Die Trägergasmenge dient als Proportionalitätsindikator für die kaskadenbasierte Steuerung der Menge des Additivgases. Bei jedem Mengenwechsel im Trägergas wird der Additivgasstrom proportional nachgeführt.

Das Gasgemisch wird kontinuierlich am Gasmischerausgang analysiert und die gewonnenen Daten werden für die kontinuierliche Einstellung der gewünschten Konzentration verwendet. Abweichungen werden verwendet, um Korrekturen zu berechnen, die dann dem MFC als Korrekturwert aufgeprägt werden.

Durch Regelung der Einspeisegase wird mit nachgeschalteter, analysegeleiteter  Kaskaden-Verhältnisregelung so ein  homogenes und stabiles Gasgemisch erzeugt.

Weitere Optionen

Der Gasmischer kann zusätzlich mit einer Gaswarnanlage, automatischer Spüleinrichtung für Schrank- und/oder Chlorleitung und automatischen Absperrventilen ausgestattet werden.

Zusätzlich kann ein vollständig geregeltes Temperatur- und Druckmanagement implementiert werden, um absolute sicheres Anfahren zu gewährleisten.

 

Der Gasmischer wird betriebsbereit ausgeliefert und kann nach der Inbetriebnahme über Jahre hinweg rund um die Uhr zur sicheren und zuverlässigen Prozessversorgung mit einem homogenen und stabilen Gasgemisch betrieben werden.

 

 

 

 

Beitrag als PDF: LTG ArCl2-GasMischer

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