LT GASETECHNIK zeigt EU Abgeordnetem praktische Hindernisse der Entsenderichtlinie

Denis Radtke, Mitglied des Europäischen Parlaments, CDU-Abgeordnete des Ruhrgebiets, besucht LT GASETECHNIK. In Beisein des Direktors des VDMA European Office, Holger Kunze, erfolgte ein intensiver Austausch über die Auswirkungen der Entsenderichtlinie (Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern). LT GASETECHNIK berichtete aus der Praxis über den dadurch erforderlich werdenden hohen administrativen Aufwand bei Inbetriebnahme, Wartung und Service im europäischen Ausland. In einem konkreten Beispiel entstanden für eine Entsendung nach Luxemburg ein Drittel der Kosten zusätzlich für den administrativen Aufwand. Durch den Einsatz hochqualifizierter LT-Mitarbeiter ist jedoch die Gefahr des Unterlaufens von Mindestlöhnen und Sozialstandards in solchen Fällen deutlich nicht gegeben, weshalb sich die Notwendigkeit für diesen Aufwands nicht erschließt.

 

Herr Radtke hat die besondere Problemstellung für Unternehmen des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus gut verstanden und angekündigt, eine entsprechende Anfrage an die Europäische Kommission zu stellen. Dies ist ein Anstoß für den VDMA die Politik für die administrativen Auswirkungen zu sensibilisieren und für eine Erhöhung der Praktikabilität dieser Richtlinie für deutsche entsendende Unternehmen einzutreten.

Links Geschäftsführer LT GASETECHNIK Alexander C. Hanf,
rechts Denis Radtke Mitglied des Europäischen Parlaments